Leaving the Valley of the Shadow



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27 september EU Jazz night III, Maastricht (NL)

7 juli 18:30 l'Abbaye Saint Riquier, Saint Riquier (F)

1 juli 20:00 Ophardt-Auditorium in Duisburg-Ruhrort (DE)






There is no easy walk to freedom anywhere, and many of us will have to pass through the valley of the shadow again and again before we reach the mountaintop of our desires.’ - Nelson Mandela

🇩🇪

Es gibt nirgends einen leichten Weg zur Freiheit. Viele von uns werden immer wieder durch das Tal der Schatten gehen müssen, ehe wir auf den Gipfel unserer Sehnsüchte gelangen.’ - Nelson Mandela

Zwischen den Extremen der streng komponierten und frei improvisierten Musik liegt für den niederländischen Komponisten und Pianisten Mike Roelofs der Königsweg zur musikalischen Freiheit. Im Konzertkonzept „leaving the valley of the shadow“ bilden die Stilformen des Impressionismus, die Erzählform des Bewusstseinsstroms (stream of consciousness) und Jazzelemente gleichsam die Basis auf der Mike Roelofs seine musikalische Freiheit definiert. Bei diesem Solo-Abenteuer beschränkt sich Mike nicht auf den Flügel allein.

„Ich bin auf der Suche nach der absoluten Freiheit in der Musik. Die kompositorischen Rahmen sollen als Grundlage minimal einengen, sodass Raum und Spannungsbogen für Entdeckungen gewahrt bleiben. Gleichzeitig sollen die Kompositionen als Quelle vielfältiger Inspiration dienen.“ Dabei lässt sich Mike auf die Atmosphäre des Konzertsaals und den Energieaustausch mit den Zuhörern bewusst ein. So wird jedes Konzert zu einem einzigartigen Ereignis, ist die dabei entstehende Musik nicht reproduzierbar und wird zu einer an Zeit und Ort gebundenen, gemeinsamen Entdeckungsreise.

Mike Roelofs ist Preisträger für die beste Theaterkomposition der Niederlande 2013. Er wurde mit dem Kompositionspreis beim North Sea Jazz Festival – Wettbewerb im Jahr 2008 ausgezeichnet. Auf der breiten Basis musikalischer Traditionen weiß er seine eigene Stimme zu finden. Neben seinen zahlreichen und vielfältigen eigenen Projekten ist er ein gefragter Session- und Studiomusiker für Jazzgrößen, wie Manfred Schoof, Lee Konitz oder Nicolas Simion. Aber auch Musiker wie Iain Matthews oder Richard Thompson haben sich die Tastenkünste des vielfältig talentierten Musikers gesichert.

Frei zu sein bedeutet nicht nur, seine eigenen Fesseln zu lösen, sondern ein Leben zu führen, das auch die Freiheit anderer respektiert und fördert.’ - Nelson Mandela
🇱🇺

Jazzpianist en meervoudig compositieprijswinnaar Mike Roelofs is geïntrigeerd door de samenwerking tussen het gecomponeerde en het geïmproviseerde.

‘Ik ben op zoek naar de ultieme vrijheid binnen muziek. Ik maak composities die een minimaal kader geven zodat de ruimte en de spanning van het ontdekken gewaarborgd zijn, terwijl deze composities tegelijkertijd voldoende informatie bevatten om te inspireren.’

In ‘Leaving the Valley of the Shadow’ werkt Mike met zorgvuldig gecomponeerde melodieën die veel mogelijkheden bieden tot harmonische en ritmische variatie. ‘Zo kan ik bij ieder concert een nieuwe reis beginnen, namelijk die met het publiek. Het mooie aan een jazzconcert is dat er veel subtiele interactie mogelijk is omdat niet alles vast staat. Ook in Nederland, waar publiek weinig verbaal reageert tijdens concerten en alleen af en toe netjes klapt, vindt constant uitwisseling plaats tussen muzikant en luisteraar, voelbaar aan de sfeer in de zaal. Automatisch ontstaat een dialoog met inbreng van beide zijden en samen zoeken we weer dezelfde vrijheid, inspiratie en transcendentie op, die ik eerder al vond achter mijn werktafel.’

'For to be free is not merely to cast off one's chains, but to live in a way that respects and enhances the freedom of others'. - Nelson Mandela




Review Rheinische Post juli 2017


Duisburg
Ausnahmepianist begeisterte bei untergehender Sonne

Duisburg. Dieser Ort ist wie geschaffen dafür Tradition und Moderne, Wirtschaft und Kultur zusammenzubringen: Vom "Ophardt-Auditorium" in Ruhrort ist hier die Rede, wo am Samstag ein faszinierendes Konzert mit dem niederländischen Ausnahmepianisten Mike Roelofs auf dem Programm stand. In einem solch einmaligen Seh- und Hörambiente waren die 66 nur zur Verfügung stehenden Plätze natürlich alle restlos weg. Entdecker dieser einzigartigen Location für derartige Veranstaltungssymbiosen ist der stets rastlose Mo(dera)tor des Kreativquartiers Ruhrort, Heiner Heseding. Von Olaf Reifegerste

Zusammen mit dem Konzertveranstalter Eckart Pressler hob er diesen musikalischen Leckerbissen im Beisein von Hermann und Thomas Ophardt, dem Senior- und Juniorchef des Familienunternehmens Ophardt-Maritim, aus der Taufe. Sogar der Titel des Konzertes "Leaving the Valley of the Shadow" war wie geschaffen für diesen Ort zu dieser Zeit. Denn Roelofs spielte seine Klavierimprovisationen zur langsam untergehenden Sonne, die ihrerseits mehr und mehr lange Schatten von Tausendfensterhaus und altem Werfthafen warf, so dass sich dem Publikum dort zu später Stunde eine schön anzusehende Skyline bot.

Das Musik-Repertoire des äußerst sympathisch auftretenden Klaviervirtuosen, dem in Fachkreisen eine große Zukunft vorausgesagt wird, scheint unerschöpflich. Nicht nur, dass er solistisch wie auch in verschiedenen Ensembleformationen agiert, als Komponist und Musiker beherrscht er sein Instrument von der E- bis zur U-Musik absolut überzeugend. Die in Ruhrort vorgetragenen Titel waren überwiegend neue Werke und komplette Improvisationen. "Meine Stücke sind wie Klangfarben" erläuterte er seine Vortragsweise. "Freiheit in der Musik wie im Leben sind mir wichtig!"

Sein hinsichtlich Melodie, Harmonie und Rhythmus vielseitig angelegtes Spiel war ruhig - mal in Richtung Jazz gehend, mal in Richtung Klassik, wo Klangansätze von Debussy und Ravel, Rachmaninow und Gershwin vernehmbar waren. Nach der Ansage "Jetzt werde ich etwas experimentieren", präsentierte er den Song "Teardrop" von Massive Attack aus dem Jahre 1998 in einer gelungenen ein- bis zweistimmigen Interpretation pfeifend zum Pianospiel. Großer herzlicher Beifall

Quelle: Rheinische Post



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